Für die Steigerung der Manneskraft gibt es verschiedene Mittelchen und natürlich die Option zum Arzt zu gehen. Letzteres sollte auch mit der Einnahme von Präparaten Hand in Hand gehen. Denn auch, wenn die Möglichkeit zur rezeptlosen Bestellung der Medikamente möglich ist, muss man mit seinem Arzt den Konsum abgleichen. Im besten Fall bespricht man den Kauf solcher Hilfsmittel schon im Vorfeld mit dem Urologen oder Hausarzt.
Potenzsteigernde Medikamente sind aber nicht die einzige Hilfe, die einem Mann gestellt werden. Denn oft spielt auch noch die Psyche eine sehr wichtige Rolle. Der Patient muss seine Erwartungen an seine sexuellen Leistungen beachtlich runterschrauben. Zumindest in den meisten Fällen. Liegen schwerwiegendere, psychische Ursachen vor, wie schlechte Erfahrungen oder Ähnliches, hilft nur der Gang zum Therapeuten.
PDE- 5- Hemmer sind Potenzmittel, die die Produktion des Enzyms PDE- 5 eingrenzen. Dieses Enzym ist dafür verantwortlich, wenn der Penis sich frühzeitig entspannt. Die genannten PDE- 5- Hemmer verengen die Blutgefäße und dadurch kommt es weniger zur frühzeitigen Erschlaffung des Gliedes. Die bekanntesten und erprobtesten Medikamente mit diesem Wirkstoff sind beispielsweise Viagra, Cialis und Levitra. Sie wirken alle eine halbe Stunde bis Stunde nach der Einnahme und unterstützen die Manneskraft für einige Stunden. Cialis hält sogar bis zu 36 Stunden an. Die beiden anderen in der Regel bis zu vier Stunden. Die höchste nachgewiesene Wirkung hat Cialis, ihre Effizienz liegt bei 82%. Die Wirkstoffe Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil sorgen bei diesen drei Potenzmitteln für den Erfolg.
Ansonsten gibt es noch Mittelchen wie die spanische Fliege, deren Wirkung nicht bei jedem Mann ankommt, Yohimbin, L- Arginin, Apomorphin und Bremelanotid.
Yohimbin wird aus dem Yohimbe- Baum gewonnen. Die Alpha2-Adrenozeptoren, die in dieser Pflanze zu finden sind, gibt es auch im männlichen Glied. Es bewirkt, dass die Blutgefäße im Penis sich verengen und somit ein Blutstau leichter von Statten geht. Apomorphin kurbelt die Erektion beim Mann, durch Stimulierung, an. Bremelanotid ist ein Mittel von ganz anderer Art. Es sorgt nicht im Glied für eine Veränderung, sondern stimuliert das Hirn.
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